"Start with Why": Warum es die GedankenBox gibt

"Start with Why": Warum es die GedankenBox gibt

Willkommen in der GedankenBox.

Vielleicht wunderst du dich, warum hier nicht nur über Sessel und Taschen geschrieben wird. Oder, warum ich mich überhaupt entschieden habe, zu schreiben. Daran ist jemand nicht ganz unschuldig: Jörg Schröder :-)

Ich habe Jörg 2022 kennengelernt, als er eine Assistentin gesucht hat. Er ist Unternehmenscoach, und wir haben uns sofort gut verstanden. Seitdem arbeiten wir an verschiedenen Themen rund um Unternehmensführung zusammen, im Moment vor allem rund um KI. Ich schätze das sehr, weil ich dabei immer auch etwas für mich selbst mitnehme. Wenn ich sehe, wie er mit seinen Kunden arbeitet, denke ich danach oft noch lange über meine eigenen Projekte nach.

Ein Buchtipp mit Folgen

Vor einiger Zeit hat er mir „Start with Why“ von Simon Sinek empfohlen. Sinek schreibt darin sinngemäß, dass Menschen sich weniger dafür interessieren, was du machst, als dafür, warum du es machst. Also habe ich mich gefragt, was eigentlich mein Warum ist.

Die Antwort war schon da. Seit Jahren stelle ich mir dieselbe Frage: Was kann ich aus dem machen, was andere wegwerfen würden? Bei Stoffresten und alten Möbeln liegt das auf der Hand. Ich merke aber, dass ich über fast alles so nachdenke. Im Soziologiestudium habe ich gelernt, genau da hinzuschauen, wo alle sagen „ist halt so“. Und bei der Arbeit mit KI sehe ich jeden Tag, wie man Bekanntes ganz neu zusammensetzen kann. Das finde ich einerseits unglaublich. Andererseits macht es mich traurig und manchmal auch ärgerlich, wenn ich sehe, wie plötzlich alle dieselben Trends mitmachen und man überall die gleichen KI-Muster wiedererkennt. Ziemlich das Gegenteil von outside the box, finde ich. Dazu aber mehr in den einzelnen Beiträgen.

Warum es diesen Blog gibt

Letztens kam Jörg dann mit seiner Idee von der lebenden Website um die Ecke. Also einer Seite, die mit der Zeit wächst und auf der regelmäßig etwas Neues passiert. Das hat mich am Ende überzeugt. Im Shop siehst du, was ich mache. Hier erzähle ich dir, warum ich es mache und was mich bewegt.

Darum gibt es in der GedankenBox beides. Mal erzähle ich dir, wie aus einem beschädigten Peshtemal ein Rucksack wird. Mal geht es um meine Gedanken rund um KI oder einfach um eine Frage aus dem Alltag, über die ich gestolpert bin. Für mich gehört das zusammen. Es geht immer darum, noch mal hinzuschauen, bevor man etwas wegwirft. Auch bei Gedanken.

Schreiben statt reden

Und warum ein Blog? Podcasts und Hörbücher gibt es im Moment an jeder Ecke, und ich verstehe gut, dass viele Menschen das lieber mögen. Ich bin da ein bisschen wie meine Möbel: eher vintage. :-) Ich schreibe einfach lieber, als ich rede, und lese lieber, als ich zuhöre. Beim Schreiben kann ich einen Gedanken so lange hin und her drehen, bis er passt. Und du entscheidest beim Lesen selbst, wie schnell du bist und wo du hängen bleibst.

Viel Spaß beim Lesen. Und wenn dir dazu was einfällt, schreib mir gern.

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